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Workpath zu Gast im offiziellen Podcast der Masters of Transformation

InsightsOKRs

Alle 14 Tage lädt Ingo Stoll von den Masters of Transformation verschiedenste Experten aus Business, Wissenschaft und Gesellschaft zum Gespräch rund um das Thema digitale Transformation ein. Podcast-Gast und Partner für die 64. Folge ist Johannes Müller, CEO von Workpath. Im #MOT cast spricht Johannes über das Objectives und Key Results (OKR) Framework, welche Chancen es bietet und wie man es am besten in Angriff nehmen kann.

Die wichtigsten Punkte aus dem Podcast zusammengefasst

OKR Grundlagen

  • OKRs ist Scrum für alle – es betrachtet Unternehmen ganzheitlich und ist nicht nur projektbezogen. Es ist ein Betriebssystem für Unternehmenssteuerung, das Wert durch bessere Abstimmung und Zusammenarbeit schafft.
  • OKRs bestehen aus qualitativen Objectives, die uns angeben wohin es geht. Jedes Objective hat dann 3-5 quantitative Key Results, welche definieren wie man ans Ziel gelangt.
  • Im Kern ist das OKR Framework ein neuer Ansatz Ziele zu setzen und strukturieren. Hierbei wird der Kundenwert in den Fokus gerückt.
  • Darüber hinaus sind OKRs ein Transformationswerkzeug, welches hilft Prozesse zu verbessern. Dies geschieht durch das Auflösen von Silos und dem Aufbau echter Netzwerkorganisationen.
  • OKRs helfen dabei Mitarbeiter zu aktivieren und ihnen das Gefühl von echtem Einfluss zu geben, in dem man von hierarchischer Zielsetzung abrückt.
  • Statt einem sturen Fokus auf quantitative Messgrößen, erlauben OKRs auch wieder den Sinn und Zweck von Organisation, Strategien und Zielen zu hinterfragen.

Mehr dazu kannst du im Artikel Objectives und Key Results (OKRs) lesen.

OKRs implementieren

  • Das OKR System wie es bei Google & Co. verwendet wird, kann in der Regel nicht einfach in Copy-Paste-Manier in europäische Firmen eingeführt werden. Arbeits- und Unternehmenskulturen sind unterschiedlich und daher bedarf es Anpassung! Vor allem Mittelständler sollten individualisierte Ansätze zur Umsetzung des Frameworks finden.
  • In der Regel braucht es einige Zyklen, bis das OKR System einwandfrei funktioniert und größere Erfolge sichtbar werden.
  • OKRs erfordern ein Umdenken im Unternehmen. Diese Umstellung wird einigen leichter fallen als anderen. Transformation mit und durch OKRs ist ein Prozess, der stetiges Lernen erfordert.
  • Mit einem der OKR System-Einführung vorgelagertem Programm wie dem 12-wöchigen Pathfinder Programm von Workpath kann der Weg für Kulturwandel und Transformation für Organisationen vorbereitet werden. Ein solches Programm schafft Verständnis im Unternehmen und erlaubt eine einfacherer Umsetzung mit weniger Widerstand gegenüber dem neuen Betriebssystem.

Vom Tool zum Mindset

  • Erwartungsmanagement ist der Schlüssel zum Erfolg. Der Einführung der OKR Methode und entsprechenden Tools wie der Software von Workpath liegen wichtige Prinzipien zu Grunde. Nämlich die Prinzipien einer neuen Arbeitswelt. Dazu gehört Management Buy-in, eine neue Unternehmenskultur und Werkzeuge mit denen alle die neue Denkweisen erarbeiten können. Dies sollte man von Anfang an klar stellen.
  • Trainings, Beratung und die richtigen Partner können dabei helfen, dass OKRs zum echten Transformationswerkzeug werden und ihre Grenzen nicht nach einer erfolgreichen IT Implementierung finden.

Das Zielbild: Wie sieht eine agile Netzwerkorganisation aus?

  • Das Aufösen von alten Strukturen und Hierarchien erlaubt Geschwindigkeit und Flexibilität.
  • OKRs auf Unternehmensebene werden als Entwurf veröffentlicht. Somit entsteht Offenheit gegenüber Feedback und Zieldefinition erfolgt gemeinschaftlich.
  • Die OKRs der Unternehmensebene werden dann in den Teams „verarbeitet“, sodass alle in dieselbe Richtung gehen und bestmögliche Unterstützung möglich wird.
  • Horizontales Alignment zwischen Teams ist essentiell. Ziele werden somit besser teil- und vereinbar und eine besser Ressourcenallokation wird ermöglicht.
  • Organisationsstrukturen rücken in Netzwerkorganisationen vom Organisations-Chart weg und bilden optimierte Wertschöpfungsstrukturen ab. Das erlaubt zudem mehr Austausch und Transparenz auf Mitarbeiterebene.
  • Die Verknüpfung von OKRs mit klassischen Anreizsystemen wirkt in der Regel den Vorteilen des Frameworks entgegen und schafft beispielsweise mehr Intransparenz. Andere Feedback und Recognition-Mechanismen wie Spot- oder Team-Boni stehen individuellen Gratifikations-Möglichkeiten als neue Möglichkeit gegenüber.

Wie helfen OKRs Organisationen bei der Transformation

  • Die Erhöhung der Frequenz von Zielsetzung und Feedback-Zyklen entspricht der Dynamik der heutigen Welt und hilft Organisationen zu mehr Reaktionsfähigkeit. Zudem erlaubt es auch schnelleres Lernen.
  • Der Prozess der Zielbildung und -setzung wird dank dem OKR Framework durchdachter, sinn-getriebener, fokussierter und transparenter. Somit entsteht Buy-in und bessere Kooperation auf allen Ebenen.
  • OKRs helfen dabei Ineffizienzen und Abhängigkeiten zu erkennen und aufzulösen.
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