Superkinetics „You Ask, We Answer“: Wie man den OKR Rollout zum Erfolg macht

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Wie versprochen, bringt die zweite Staffel des Superkinetik Podcasts einige aufregende Veränderungen mit sich: Jede 3. Episode erscheint von nun an in einem neuen Format mit dem Titel “You Ask, We Answer”. In den “You Ask, We Answer” Episoden laden wir Experten ein, die Fragen unserer Community zu beantworten. Da unsere Community sehr vielfältig und international ist, haben wir uns darüber hinaus entschlossen, alle unsere “You Ask, We Answer” Folgen auf Englisch zu halten.

Möchtest du eine Frage für die nächste Folge von “You Ask, We Answer” einreichen? Dann reich sie in der Workpath Community ein.

Um einen Einblick in das neue Superkinetik Format zu bekommen, haben wir dir 4 der interessantesten Fragen aus der ersten “You Ask, We Answer” Episode zusammen mit einer kurzen Antwort zusammengestellt. Die ganze Episode mit unserem Experten Simon Bock, Head of Customer Success bei Workpath, kannst du dir hier anhören.

1.Gibt es Organisationen, für die OKRs nicht funktionieren?

    • Das ist eher eine Frage des „wie“ und nicht des „ob“, denn die den OKRs zugrunde liegenden Prinzipien wie Kundenorientierung oder Messbarkeit strategischer Initiativen sind für fast jede Organisation relevant.
    • Wichtig ist, deutlich zu machen, was man durch die Einführung von OKRs erreichen will, und diese als Teil in die größere Transformationsvision einzubetten und zu integrieren.
    • Sei dir auch darüber im Klaren, dass OKRs keine Wunderwaffe sind und niemals alle deine Probleme lösen werden.
    • Achte darauf, OKRs nicht zu überstürzt einzuführen. Hinterfrage zuerst, wohin es gehen soll.
    • Denke daran, dass OKRs keine Plug-and-Play-Lösung sind. Einen Erfolgs-Case aus OKRs zu machen, ist ein iterativer Prozess. Jede Organisation muss iterieren, damit sie für den spezifischen Anwendungsfall funktionieren.
    • Der OKR-Prozess wird zeigen, welche Schwierigkeiten deine Organisation hat und an welchen Punkten noch gearbeitet werden muss.
    • Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für das Funktionieren von OKRs: das Erwartungsmanagement von Anfang an richtig zu gestalten und das Buy-in aller Beteiligten, insbesondere der obersten Führungsebene, einzuholen.

2. Wie können Unternehmen nach einem OKR Rollout beurteilen, ob sie mit OKRs erfolgreich sind?

    • Dies ist eine der am häufigsten gestellten Fragen.
    • Um es herunterzubrechen, muss man zunächst verstehen, dass es 2 Arten von Erfolg gibt: Prozesserfolg und Erfolg hinsichtlich der Ergebnisse (Outcomes).
    • Vom Standpunkt der Prozesskriterien aus kannst du bestimmte Metriken und Ziele festlegen, die du in Bezug auf Engagement und Umsetzung erreichen willst. 
    • Noch wichtiger ist, dass du übergeordnete Ziele trackst, die mit der Vision zusammenhängen, die es für die gesamte Transformation des Unternehmens gibt. Sei es Kundenzentriertheit oder irgendein anderes Bestreben, dass das Unternehmen hat.
    • Mögliche positive Ergebnisse von OKRs können eine erhöhte Liefergeschwindigkeit, Marktanpassung, Ausrichtung oder Fokussierung sein. Mehr über die Vorteile von OKRs kannst du in unserem OKR Guide nachlesen.

3. OKRs haben mittlerweile eine mehr als 40-jährige Geschichte und werden in bestimmten geographischen Regionen, wie den USA vs. Europa, oft unterschiedlich definiert. Wie kann sichergestellt werden, dass man den richtigen OKR-Ansatz für die eigene Organisation wählt?

    • Bei Workpath helfen wir Unternehmen, andere erfolgreiche Organisationen zu finden, die selbst OKRs eingeführt haben, um Best Practices und kritische Lernerfahrungen auszutauschen.
    • Einige der wichtigsten Aspekte, die es zu berücksichtigen gilt: Es geht nicht darum, eine exakte Kopie eines anderen Unternehmen zu kreiieren. Unabhängig davon, ob das Unternehmen Google oder Intel ist. Es wird schlicht nicht funktionieren.
    • Verschaffe dir Klarheit darüber, wohin die Organisation gehen will.
    • Identifiziere, welche Aspekte die Organisation daran hindern, von Strategie zur tatsächlichen Umsetzung zu kommen.
    • Beginne mit einem Best-Practice-Ansatz, dann iteriere.
    • Lerne andere Führungskräfte kennen, z.B. in der Workpath Community oder bei einer unserer nächsten Veranstaltungen.

4. Stretch Goals/ Moonshot Ziele: Wie sollten Führungskräfte und Teams mit Stretch Goals zu Beginn und im Verlauf einer OKR-Einführung umgehen?

    • Als erstes sollte man die Kultur der Organisation verstehen.
    • Die Schlüsselfrage hierbei ist: „Wird „Versagen“ in der Organisation akzeptiert?“
    • In Europa und insbesondere auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist es oft empfehlenswert, mit „normalen“ Zielen zu beginnen, um dann langsam Stretch Goals/Moonshot Ziele einzuführen.
    • Wenn du von diesen besonders ehrgeizigen Zielen Gebrauch machen willst, solltest du sie als solche kennzeichnen und offen kommunizieren, dass sie außergewöhnlich ambitioniert sind.

Hören die ganze Folge S2E3: „You Ask, We Answer“: Wie man den OKR Rollout zum Erfolg macht. Hat dir unser neues Format „You Ask, We Answer“ gefallen? Dann folge uns auf Spotify, um auf keinen Fall die neuesten Superkinetics Folgen zu verpassen. Außerdem freuen wir uns immer über eine Bewertung und dein Feedback.

Darüber hinaus findest du hier weitere OKR FAQs.

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